Rezeptreview: Mushroom Magic von Tess Masters (The Blender Girl)

Meine Tochter Renée hat sich diese Woche Pilzcremesuppe zum Abendessen gewünscht. Die Wahl fiel letztendlich auf die „Mushroom Magic“ Suppe von Tess Masters. (Ich besitze zugegebenermaßen eine ausufernde Zahl an veganen Kochbüchern.)

Leider habe ich das Rezept nicht als Link gefunden, so daß ich euch die genauen Rezeptinfos nicht direkt zur Verfügung stellen kann. Wer es dennoch nachkochen möchte, dem sei das Buch „Blender Girl“ von Tess Masters ans Herz gelegt, da es wirklich eine Vielfalt an guten Mixerrezepten bietet und meines Erachtens sein Geld voll und ganz wert ist. Zwischenzeitlich ist es auch auf deutsch erschienen.

The Blender Girl

Mushroom Magic von Tess Masters

Die Basis der Suppe stellt angeschwitzter Lauch in Kombination mit Tofu und Pilzen dar. Ich habe mich der Einfachheit halber auf braune Champignons beschränkt.

Für Kinder ist Soja nur in begrenzter Menge gut (aufgrund der hormonellen Wirkung durch Phytoöstrogene), deshalb habe ich den Tofu beim Nachkochen durch eingeweichte Cashewkerne ersetzt. Die Suppe war wunderbar cremig, so daß ich allen die Abstand von Tofu als Bindemittel nehmen wollen die Cashewvariante empfehlen kann. Reis- oder Hafersahne würde bestimmt auch funktionieren, jedoch würde ich dann eine deutlich dünnflüssigere Konsistenz der Suppe erwarten.

Als Beilage gab es bei uns Focaccia und Croutons. Angebratetene Räuchertofuwürfel würden sich ebenfalls sehr gut dazu machen.

Fazit:

Der Aufwand bei der Zubereitung ist gering, da weder der Lauch noch die Pilze penibel geschnitten werden müssen. Wird dazu noch Tofu zum Abbinden verwandt, so müssten noch nicht einmal Nüsse voher eingeweicht werden. Die Suppe köchelt primär alleine vor sich her und wird zu guter Letzt im Mixer feinpüriert.

Geschmacklich war ich überrascht wie voll und würzig die einfache Kombination der Zutaten wirkt. Etwas Petersilie war das Einzige was ich ergänzt habe. Die Suppe eignet sich sehr gut als Vorspeise, wie als wärmendes Abendessen. Von mir wie meiner Tochter gibt es einen überzeugten Daumen hoch.


Wer sich direkt für das Buch interessiert, hier der passende Amazon-Link: Tess Masters – The Blender Girl

 

 

 

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