Alltagsleben: Schulanfang und Vesperboxen – Grrrrrr

Wie einfach war es doch früher, als noch klar war, was in eine Vesperbox kommt. Eine Stulle und gut ist es. Zumindest war es in meiner Erinnerung so. Doch wie ist es heute?! Idealerweise sollte die Vesperbox gesund, abwechslungsreich, nicht zu kalorienreich, kurz gesagt perfekt sein. Bin ich ja dafür, doch leider finden meine Kinder diese Idee völlig daneben.

Es gibt inzwischen so viele Kochbücher und Ratgeber was alles in diese hübschen Boxen kommen sollte, doch leider kennen diese Autoren meine Kinder nicht.

Auszug meiner morgendlichen Befragung:

  • Birne, Apfel: die Große „mag ich nicht, die Äpfel werden braun“, die Kleine „darf ich nicht“ (fructoseintolerant)
  • Gurke, Karotte, Kirschtomate: die Große „muss ich das essen“, die Kleine „igitt“
  • Sauerteigbrot: die Große „ich ess eh nichts in der Pause“, die Kleine „die Rinde ist sooooo hart“ (hat Wackelzähne)
  • Naturjoghurt: die Große „ja, griechischer Joghurt“ (puh, wenigstens das), die Kleine „weißt du doch, mag ich nicht, hast du Pudding?“ (hab ich, ist aber nicht gesund, nix gibts)
  • Käsebrot: die Große „hab doch schon nen Joghurt“, die Kleine „ja, aber mit Frischkäse und dem weichen Brot“ (ok, dann gibt’s halt Tramezzini mit Frischkäse und Hartkäse)
  • Nüsse: Beide Mädls „Jaaaaa“ (ist ja zumindest bisserl gesund …)

Waaaaahhhhhh, ich hasse Vesperboxen …

Vielleicht wäre eine Wochenauswahlliste eine gute Idee? Werde ich mal darüber nachgrübeln. Ideen sind natürlich willkommen!

Und zu guter Letzt: Klar kann ich meinen Mädls klassische Wurst-/Käsebrote mitgeben, aber was bringt es mir wenn sie damit ihre Schulkameraden oder den Mülleimer füttern? Da hab ich auch nix davon.


Sowas würde meinen Kindern als Vesperbox-Inhalt gefallen: Veganer Schoko Mug Cake

 

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